Das ostslawische Dreieck Rußland, Ukraine, Belarus: Zum Transformationsprozeß der Beziehungen zwischen den Nachfolgestaaten der Sowjetunion beim Übergang vom autoritären Sowjetsystem zu souveränen Staaten mit pluralistisch-demokratischer Orientierung
Forschungsfrage/Ziel:
In dem Projekt wird am Beispiel der Beziehungen zwischen der Rußländischen Föderation, der Ukraine und Belarus untersucht, wie ausgehend von der inneren Transformation eine neuartige Gestaltung der äußeren Beziehungen zwischen den drei östlichen GUS-Mitgliedern vonstatten geht. Die Ausgangsthese besteht darin, daß ein Zusammenhang zwischen einer in Ansätzen demokratischen, liberalen Entwicklung im Inneren der Republiken und ihrer außenpolitischen Handlungsweise vorhanden sein müßte.
Die Herausbildung neuartiger internationaler Beziehungen zwischen den drei ostslawischen Republiken ist von sowjetischen Traditionen und vom vorsowjetischen Erbe geprägt. Deshalb steht im Mittelpunkt der Untersuchung die Frage nach dem Verhältnis von Kontinuität und Neubeginn in den Beziehungen dieser unterschiedlichen Partner.
Ausgehend von der Analyse der Außenbeziehungen werden die Konfliktfelder und das Kooperationspotential zwischen den drei Republiken herausgestellt und zukünftige Entwicklungsszenarien für ihre Beziehungen avisiert.
Publikationen
Buchkapitel
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(1996): Rußland, Ukraine, Belarus: Europäische Sicherheitsarchitektur ohne den Osten?. 139-151. Münster, Agenda Verlag. More
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(1996): NATO-Erweiterung oder OSZE-Ausbau: Optionen europäischer Sicherheitspolitik in russischer Sicht. 140-152. München, C.H. Beck. More
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(1995): la Europa del Este y Central, los conflictos en el Territorio de la antigua Unión Soviética y las posibilidades de su regulación en consideracion al papel de la ONU. 89-94. Barcelona . More
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